Campingplätze in Schweden

Campingcard

Zu allererst, aber das liest man immer wieder, braucht man eine Campingkarte. Die kann man unter http://www.camping.se kostenlos bestellen. Man bekommt die Karten auch auf den Campingplätzen. Aber diese sind ein Behelf und letztendlich nur ein Papierfetzen. Die Karte ist praktischer bei einer Radreise. Dazu kommt eine Wertmarke mit der Gültigkeit für das Jahr. Die Wertmarke bekommt man dann auf dem Campingplatz.

Küche

Auf jedem Campingplatz, auf dem ich war, gab es mehr oder weniger gut ausgestattete Küchen. Die weniger gut ausgestatteten war aber eigentlich auch gut. Was man sonst so liest und hört, gehört das zum Standard in Schweden. Man kann da kostenlos Kochen. Töpfe sollte man aber selber dabei haben.

Erstaunlicher Weise hätte ich bei Bedarf immer ohne Wartezeit kochen können. Vielleicht war ich für das Kochen untypische Zeiten in diesen Küchen.

Duschen

Auch wenn ich sehr oft den Eindruck hatte, hier wird demnächst bald renoviert, war meist alles gut in Schuss und sehr sauber. Als Einzelreisender und Brillenträger sind mir aber zwei Dinge aufgefallen.

Es gibt meistens sehr wenig Ablagefläche. Die Brille mal irgendwo gut sichtbar hin zu legen, ohne dass man Sorge haben muss, dass man sie dann nach dem Duschen zerdeppert, weil man sie übersehen hat, oder hin zu legen, ohne dass die Brille herunterfällt, ist deutlich  schwieriger als in anderen Ländern. Mein Brillencase war für die Dusche sehr praktisch.

Als Einzelreisender trage ich natürlich meine Wertsachen immer mit mir. Die schwedischen Duschen funktionieren sehr häufig wie Sportduschen. Die Sachen liegen dann in einem Vorraum oder auf einer Bank vor der Dusche. Also an Stellen, die man nicht kontrollieren kann. Ein wasserdichter Beutel oder irgendeine andere Konstruktion, damit man die Sachen nicht auf den Boden, der dann aber unter Wasser steht, legen muss, ist sinnvoll. Meine Bauchtasche war in diesem Punkt ganz praktisch.

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