Ich finde gleich eine öffentliche Toilette. Diese sind für mich ein Anlaufpunkt, um Wasser zu tanken und um mich zu waschen. Auch sind sie eine gute Möglichkeit, den Müll der Nacht loszuwerden. Hier und ein allen anderen Orten des Ortes sehe ich nicht nur einfach Mülleimer, sondern es werden mehrere Tonnen zur Mülltrennung aufgestellt.
Erst bewege ich mich endlos, endlos bedeutet mehrere Kilometer, durch Häuser, die im Wald stehen. Ich werde nicht ganz schlau daraus, ob diese Wohnhäuser oder Ferienhäuser sind. Danach komme ich endlos durch ein Naturschutzgebiet. Ich fahre wirklich mehr Kilometer durch dieses Naturschutzgebiet. Es ist sehr schön, aber ab und zu muss ich an der E20 entlang. Bei diesem Naturschutzgebiet kann man etwas sehr Interessantes erleben. Teilweise ist die Vegetation sehr lose und lückenhaft, dann wird sie plötzlich sehr dicht. Ich kann zwar den Grund nicht nachvollziehen, aber sobald es wieder sehr dicht wird, ist der Weg, auf dem ich fahre leicht feucht. Lockert sich die Vegetation auf, ist der Weg trocken und leicht porös.
In Halmstad sehen die Wohnviertel, ich halte sie zu diesem Zeitpunkt für Wohnviertel, genauso aus wie die Siedlung vorher an der Küste. Aber am Nachmittag fahre ich durch Falkenberg und sehe ganz andere Wohnsiedlung. Ich weiß immer noch nicht für die Häuseransammlungen am Morgen, Tourismus oder normales Leben?
Ich habe zwar immer wieder mal darüber gemeckert, wie wenig Platz die Radwege in Schweden bieten, aber in der Masse, wie sie gebaut worden sind, und teilweise in der Breite, dies ist positiv gemeint, frage ich mich, woher haben die Schweden den Platz für die ganzen Radwege in den Städten. In Deutschland müsste man dafür die halbe Stadt in die Luft sprengen.
Nach Halmstadt wird die Wegführung ziemlich unerfreulich. Ich muss eine Touristenstraße folgen, die gut befahren ist. Sie gilt von der Beschilderung her, als landschaftlich sehr schön. Ich habe in Schweden schon schöneres gesehen.
In Falkenberg mache ich mich unabhängig vom Weg, und sehe quasi normale Schweden. Teilweise sehr hübsch, teilweise ziemlich heruntergekommen.