Es ist schwer, etwas zu diesem Tag zu sagen. Ich fahre mal im Freien, dann mal wieder im Wald, dann an Seen oder Fjorden entlang. Irgendwie werde ich keinen Freund dieser Getreidefelder. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob mich das Getreide stört oder dieser grüngelbe Farbton.
Eins muss man Dänemark lassen, die Laubwälder sind sehr schön. Ich schaue immer wieder sehr gerne in sie hinein.
Heute ahne ich, warum Dänemark bei den Gravelleuten so beliebt ist und warum Gravel so beliebt sein könnte.
Die Dänen bauen Feldwege oder Pfade in einer Qualität in ihre Radrouten ein, wie sie in Deutschland eigentlich aus den Radrouten verschwunden sind. Hier in der Rhein-Main-Gegend habe ich schon so manche Verlegung einer Radroute miterlebt. Einerseits wurden sie besser befahrbar, andererseits verloren sie meistens an diesen Stellen etwas von ihrem landschaftlichen Reiz. In Dänemark kann man das Gefühl haben, wegen der Wegbeschaffenheit, dass man der Natur näher ist.
Ich habe heute einige Kilometer solcher Strecken. Meine Gefühle sind zwiespältig. Teilweise fahre ich die Sachen ganz gerne, aber andererseits finde ich, dass zu viel Schotter auf diese Wege geworfen worden ist. Der Untergrund ist zu lose. Das habe ich mir aber auch schon letztes Jahr gedacht, die Dänen sollten mal bei den Schweden und Norwegen lernen, wie man Erdstraßen baut.