Am Morgen, als ich mein Zelt abbaue, kann ich ein merkwürdiges Phänomen beobachten.
Ein Nebel fällt herab. Dieser Nebel wird mich den ganzen Vormittag begleiten.
Am Anfang sieht man nicht sehr weit. Wassertropfen bilden sich in meinen Haaren und Augenbrauen, um dann herabzufließen. Ein Fakeschwitzen.
Der Nebel reißt kurzfristig auf und der Wetterbericht deutet sich an. Es sollen 26 Grad sein. Aber dann schließt sich der Nebel wieder und wird ein kühlender Mantel.
Der Vormittag wird so, wie ich letztes Jahr befürchtet habe. Schotter durch stumpfen Wald.
Gestern schrieb ich, ich würde den dänischen Wald mögen. Diesen hier nicht. Es ist dichter Gestrüppwald. Danach werde ich durch eine Dünenlandschaft entschädigt. Vor dem Nationalpark finde ich sie noch faszinierender als im Nationalpark.
Ab und zu sind Bunker aus dem WK II zu sehen. Als Student haben sie mich beklommen gemacht, jetzt betrachte ich sie neutral.
Der Wind treibt mich rasend schnell voran, sodass ich am Shelterplatz deutlich früher ankomme, als angenommen.