Fazit:

Was ist mein Fazit zu Island? Schwer zu sagen. Als ich gemerkt habe, dass ich meine Strecke nicht ausfahren kann, war ich bereit mir ein weiteres Rückflugticker für 250 Euro zu besorgen. Je näher ich aber dann Reykjavik kamm, desto genervter war ich vom Verkehr. Ich war dann ganz froh, dass ich in den Bus gestiegen bin.

Es gibt im Netz Diskussionen über die rapid steigenden Touristenzahlen. Ich gehöre zu den Menschen, die in den Sommerferien fahren müssen. Wahrscheinlich habe ich eines der letzten Jahre erwischt, wo man das noch machen kann, weil ich 2018 zu den Bundesländern gehört habe, die den deutschen Sommerferienreigen eröffnet haben.

Wie an andere Stelle schon geschrieben, hat sich innerhalb zweieinhalb Wochen, die Belegung von meinen zuerst und zuletzt genutzten Campingplätzen verzehnfacht.

Bei Island schwingt auch ein Haufen Psychologie mit. Ich hatte letztes Jahr in Schottland auch ziemlich schlechtes Wetter und extrem viel Gegenwind. Island war aber heftiger. In Schottland habe ich mehr geflucht. In Island war ich darauf vorbereitet.

Wer noch im hohen Norden war, wird in Island garantiert genügend Wowmomente haben, wenn ihn die Situation nicht überfordert. Wer den hohen Norden kennt, der wird viel Vertrautes sehen, was aber doch eine sehr prägnante isländische Note hat.

Aber ich trage mich mit der Idee, mir noch die Westfjorde anzusehen, aber wenn ich dann an die Mühen denke und wie sehr das Wetter das Invest von Geld und Anstrengung versauen kann, bin ich doch zögerlich gestimmt.

Auf mehr Hochlandstraßen hätte ich Lust, wenn ich mir das Furten zutrauen würde.