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	<title>Radreisen</title>
	<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de</link>
	<description>Berichte, Tipps und Erfahrungen</description>
	<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 09:25:36 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>Nordlandtourtipps</title>
		<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/2011/07/22/nordlandtourtipps/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 17:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Hier habe ich eine Tipps aufgrund meiner Erfahrungen bei meiner Nordlandtour aufgeschrieben.
Wildzelten
Das wilde Zelten d&#252;rfte aufgrund des Jedermannrechts gar nicht wild sein.
Pl&#228;tze lassen sich finden, nach Norden hin wird es einfacher.
Je weiter weg man von der K&#252;ste ist, desto mehr M&#252;cken gibt es.
Das Vermaledeite an den M&#252;cken ist, dass sie sich nicht sofort bemerkbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<!--[if gte mso 9]><xml>     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4                                                   </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 10]></p>
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<p> < ![endif]-->Hier habe ich eine Tipps aufgrund meiner Erfahrungen bei <a href="http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/radreise-2011/">meiner Nordlandtour</a> aufgeschrieben.</p>
<h2>Wildzelten</h2>
<p>Das wilde Zelten d&#252;rfte aufgrund des Jedermannrechts gar nicht wild sein.</p>
<p>Pl&#228;tze lassen sich finden, nach Norden hin wird es einfacher.</p>
<p>Je weiter weg man von der K&#252;ste ist, desto mehr M&#252;cken gibt es.</p>
<p>Das Vermaledeite an den M&#252;cken ist, dass sie sich nicht sofort bemerkbar machen, sondern allm&#228;hlich. Wenn das Zelt fast fertig aufgestellt war, also zu sp&#228;t, wurde mir klar, kein sch&#246;ner Abend vor dem Zelt sondern im Zelt.</p>
<p>Wer kocht, sollte das vielleicht ber&#252;cksichtigen. Gerichte, die unter fortw&#228;hrendem Umr&#252;hren vor sich hink&#246;cheln sollen, sind dann eine Art Stresstest.</p>
<p>Pers&#246;nlich habe ich meist Rastpl&#228;tze angesteuert. Dort gab es Plumpsklosetts und M&#252;lleimer. Weiter findet sich meist gut gesch&#252;tzt eine Stellfl&#228;che f&#252;r das Zelt, ohne dass man allzu viel Pflanzen mit dem Zelt zerst&#246;rt. Die Rastpl&#228;tze sind meist bei landschaftlich sehr attraktiven Pl&#228;tzen eingerichtet. Der Nachteil, es stehen immer ein paar Wohnmobilfahrer rum. Das gab zumindest bei mir das Gef&#252;hl, da ist auch schnell etwas geklaut von deinen Sachen.</p>
<h2>M&#252;cken</h2>
<p>Die M&#252;cken waren bei weiten nicht so schlimm, wie manche Erz&#228;hlungen vermuten lassen. Aber sie k&#246;nnen einem das Leben schon verleiden. Deswegen ist ein M&#252;ckenschutzmittel Pflicht.</p>
<p>Je mehr und schneller man sich bewegt, desto unproblematischer sind die M&#252;cken.</p>
<p>Beim Radfahren hat man fast immer seine Ruhe. Wenn man sich langsam den Berg hochqu&#228;lt, dann n&#228;hern sich die M&#252;cken unter Umst&#228;nden. Der Griff zum M&#252;ckenschutzmittel war aber nicht n&#246;tig.</p>
<p>Die M&#252;cken kommen erst so richtig, wenn man l&#228;nger an einem Platz ist. Wenn man ruhig dasitzt, ist die Bel&#228;stigung am st&#228;rksten.</p>
<p>Auch wenn ich trotz M&#252;ckenschutzmittel nicht gestochen worden bin, so wurde die Situation drei Mal so l&#228;stig, dass ich mich im Zelt verkrochen habe.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund waren die zwei Keulen unter den M&#252;ckenschutzmitteln &#8220;Djungleolja&#8221; und &#8220;Mygga&#8221; in Norwegen selten aufzutreiben. Deswegen rechtzeitig auf Vorrat kaufen.</p>
<p>Das M&#252;ckenschutzmittel sollte immer griffbereit sein.</p>
<h2>Wasser</h2>
<p>Je n&#246;rdlicher ich gekommen bin, umso unbesorgter habe ich die Wasserflasche in den Bach oder See gehalten.</p>
<p>Einen Wasserfilter hatte ich dabei. Im Nachhinein sehe ich ihn eher als unnotwendig an. Aber er war psychologisch wichtig. Denn ohne Filter h&#228;tte ich die Wasserh&#228;hne gesucht und nicht bemerkt, wie entspannt die Situation ist. Bzw. ich h&#228;tte mich nicht so auf die Situation mit Wildcampen eingelassen, wie ich es getan habe.</p>
<p>Eine Faltsch&#252;ssel ist f&#252;r den, der filtern will oder muss, sehr empfehlenswert. Denn die Wasserl&#228;ufe liegen teilweise so, dass das Filtern leicht artistisch wird.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich gilt, je schneller das Wasser flie&#223;t desto unbedenklicher.</p>
<p>Die Stra&#223;en haben an jeder Seite Wassergr&#228;ben. Aus denen w&#252;rde ich nichts nehmen, weil h&#228;ufiger M&#252;ll darin herumliegt. Aber aus den seitlichen Zufl&#252;ssen habe ich ohne Bedenken entnommen.</p>
<h2>Wetter</h2>
<p>Die Einsch&#228;tzung der n&#246;tigen Kleidung, um dem Wetter standzuhalten, ist schwierig anhand metrologischer Statistiken.</p>
<p>Eine Temperaturzahl oder Windzahl bedeutet f&#252;r das subjektive Empfinden etwas anderes als in Deutschland.</p>
<p>Mein vermeintlich hei&#223;ester Tag war &#8220;nur&#8221; 30 Grad warm. Ich habe bei anderen Radreisen auch schon 37 Grad erlebt. Die 30 Grad am Polarkreis waren so hart, weil es beim Fahren so wenig oder gar keinen Schatten gibt. Die B&#228;ume sind zu klein, als dass sie die Stra&#223;e beschatten k&#246;nnten.</p>
<p>Wenn es k&#252;hl wird, wird es problematisch. Ich bin davon ausgegangen, was bei mir im Oktober oder November reicht, reicht auch f&#252;r Nordnorwegen. Die Rechnung ist leider nicht ganz aufgegangen. N&#228;mlich bei lang anhaltendem Regen, verbunden mit starkem Wind.</p>
<p>Daraus folgende Empfehlung. Windstopperkleidung ist Pflicht. Auch als Hose. Die Handschuhe sollten nicht nur lang sein, sondern auch windstoppend und wasserdicht.</p>
<p>Bei meinen Handschuhen hat mich in D nie gest&#246;rt, mit ihnen im nassen Zustand im November zu fahren. Der Wind in Norwegen machte das aber sehr bitter. Die Luft in der Gegend ist meist kalt. Die W&#228;rme kommt nur von der Sonne.</p>
<p>Weiter die Wasserdichtigkeit der Regenschutzkleidung &#252;berpr&#252;fen, insbesondere auf tagelangen Dauerregen.</p>
<p>Meine Schuhe, die als wasserdicht angepriesen werden, waren nicht so dicht, wie ich es vom Vorg&#228;ngermodell kannte. Aber nach stundenlangem Regen, den diese Schuhe in solch L&#228;nge nie erlebt haben, waren die Socken feucht und ich hatte f&#252;r zwei Tage ziemlich kalte F&#252;&#223;e.</p>
<p>Ich w&#252;rde sogar so weit gehen und sagen, Gamaschen oder &#220;berschuhe sind Pflicht, auch wenn der Schuh als wasserdicht gilt.</p>
<p>Man kann zwar wegen der Mitternachtssonne extrem lang fahren. Aber ab 7 oder 8 Uhr abends wurde es deutlich k&#252;hler. An kalten Tagen war ich froh, ein Zeltplatz zu finden und in meinen Schlafsack kriechen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich w&#252;rde ich sagen, was in Deutschland im Herbst funktioniert, ist in Norwegen nicht mehr ganz so einfach, weil, wenn man wie ich mit dem Zelt unterwegs ist, nicht ins wirklich Warme Abends kommt.</p>
<h2> Hurtigruten</h2>
<p>Bei der Hurtigruten habe ich nur in Kirkenes eine Ausschilderung zum Anleger gesehen. Darauf stand aber nicht explizit Hurtigruten. Soll hei&#223;en, ab und zu muss man l&#228;nger suchen. Insbesondere, wenn man sp&#228;t abends ankommt. Denn es gibt dann sehr wenige Leute bis gar keine Menschen auf der Stra&#223;e, die man fragen k&#246;nnte. Also nicht auf knapp fahren.</p>
<h2>Verkehr</h2>
<p>Der Verkehr war nicht so ruhig, wie durch die Beschreibungen erwartet.</p>
<p>Es fahren ungew&#246;hnlich viele Wohnmobile und Caravangespanne herum. Ihr &#220;berholabstand war immer gut bis auf von den italienischen Fahrern.</p>
<p>In dieser Frage waren die Laster hie und da problematisch. Teilweise f&#252;r mich, aber haupts&#228;chlich f&#252;r den Gegenverkehr, weil manch Lastwagenfahrer noch versuchte zu &#252;berholen, obwohl zu knapp. Die Autos auf der Gegenfahrbahn mussten aber auf das Gras ausweichen und stark abbremsen.</p>
<p>Je nachdem wie breit die Stra&#223;e ist, sollte man bei Regen oder stark nasser Fahrbahn bei entgegenkommenden Lastern stehen bleiben und sich abwenden. Man bekommt auch so eine kostenlose Dusche. Aber man hat dieses Wasser, welches nach Benzin und Dreck schmeckt nicht im Gesicht. Das ist mir als Brillentr&#228;ger besonders aufgefallen.</p>
<h2>Einkaufen</h2>
<p>Versorgungstechnisch muss man sich keine Sorgen machen. Man sollte aber sich vorab im klaren sein, wo es Superm&#228;rkte gibt. Die einzelnen Supermarktketten haben einen Filialfinder im Netz.</p>
<p>In Norwegen sind die &#214;ffnungszeiten der Superm&#228;rkte der Ketten am Sonntag weniger knapp bemessen als in Schweden.</p>
<p>F&#252;r Schweden w&#252;rde ich sagen man bekommt am Sonntag zwischen 10 und 14:00 Uhr garantiert etwas. In Norwegen bis 16:00 Uhr. Das betrifft die Supermarktketten.</p>
<h2>Kocherbrennstoff</h2>
<p>In allen Intersportfilialen - sei es Schweden oder Norwegen - gibt es Gaskartuschen.  In einer norwegischen Filiale, das war auch die einzige, die ich betreten habe, gab es etwas, was sich „Polar Fuel&#8221; nannte. Leider habe ich nicht herausgebracht, ob das Kocherbenzin ist. Auf der Flasche stand etwas von Multifuelkocher drauf.</p>
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		<title>Fahrradnavigation ohne Bildschirm, aber nach Ansage</title>
		<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/2011/02/03/fahrradnavigation-ohne-bildschirm-aber-nach-ansage/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 09:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	In diesem Artikel vergleiche ich Garmin Vektorkarten auf dem M10 und den OziexplorerCE mit Rastergrafikkarten, wenn man nur die akustischen Anweisungen der Systeme zur Fortbewegung mit dem Fahrrad nutzen will. Vielleicht schreibe ich hier &#252;ber eine Sache, die sowieso nur ich mache, weil ich zu meinem anf&#228;nglichen PDA, jetzt Smartphone mit GPS f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<!--[if gte mso 9]><xml>     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                                                                     </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 10]></p>
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<p> < ![endif]-->In diesem Artikel vergleiche ich Garmin Vektorkarten auf dem M10 und den OziexplorerCE mit Rastergrafikkarten, wenn man nur die akustischen Anweisungen der Systeme zur Fortbewegung mit dem Fahrrad nutzen will. Vielleicht schreibe ich hier &#252;ber eine Sache, die sowieso nur ich mache, weil ich zu meinem anf&#228;nglichen PDA, jetzt Smartphone mit GPS f&#252;r das Fahrrad eher durch Zufall gekommen bin. Und ebenso wie ich mich mit diesem GPS durch die Lande bewege. Das Ger&#228;t ist nicht am Lenker, sondern in der Jackentasche mit abgeschaltetem Bildschirm und ich folge den Ansagen.</p>
<p>Der Grund daf&#252;r, wenn der Bildschirm abgeschaltet ist, spare ich immens Strom und muss nur einen oder sogar keinen Akku mitschleppen. Ich komme mit einem Akku auf sechs bis sieben Stunden Laufzeit. Weiter ist das Problem der Wasserdichtigkeit viel einfacher zu l&#246;sen, weil ich das Ger&#228;t nur bei Unklarheiten aus der Tasche ziehen muss. Das Thema, wie h&#228;lt ein Smartphone die Vibrationen am Lenker aus, ist im Netz strittig. Bei meiner L&#246;sung muss ich mir keine Sorgen machen. Auch muss ich mich nicht mit der Lesbarkeit des Displays bei Sonnenschein herumschlagen.</p>
<p>Ein anderer Grund, ich kann auf dem Smartphone auf Grund von Handschriftenerkennung sehr angenehm meine Reisetagebuch f&#252;hren, Musik h&#246;ren und lesen. Mein Gep&#228;ck hat sich dadurch stark reduziert, bzw. der elektronische Anteil hat sich nicht aufgebl&#228;ht.</p>
<p>Ein weiterer Grund, wenn man z.B. durch drei L&#228;nder reist, sind Vektorkarten teuer. Die kostenlose L&#246;sung Openstreetmap war f&#252;r meine bereisten L&#228;nder auf Grund der L&#252;cken wahrhaft keine M&#246;glichkeit.</p>
<p>Weiter f&#252;hle ich mich bei meiner Variante sicherer, da ich nicht den Blick vom Verkehr abwenden muss, um den Hinweis des GPS wahrzunehmen.</p>
<p>Das Fahren nach Ansage mit dem OziexplorerCE war so zuverl&#228;ssig, dass ich eigentlich nicht das Bed&#252;rfnis nach visueller Kontrolle hatte.</p>
<p>Bisher fuhr ich mit dem OziexplorerCE durch die Gegend. Dieses Programm arbeitet mit Rastergrafikkarten. Dies bedeutet, das System kann nicht routen. Ich muss die Routenpunkte, die eine Ansage ausl&#246;sen, h&#228;ndisch eingeben.</p>
<p>Da mein PDA den Geist aufgegeben hat, besorgte ich mir das M10 von Garmin-Asus. Dabei der City Navigator von Garmin. Dieses System nutzt Vektorkarten und kann routen. Auf dem M10 spricht das Garminsystem sogar mit mir. Die Outdoorger&#228;te k&#246;nnen das meinen Erkenntnissen nach nicht.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint klar, was das bessere System ist. Das Garminsystem weil es weniger Arbeit macht, wenn man eine Radtour plant.</p>
<p>Aus meinen Erfahrungen heraus, w&#252;rde ich aber das mit einem klaren Nein beantworten</p>
<p>Das Hauptproblem sind die Ansagen. Sind sie fr&#252;h genug und unmissverst&#228;ndlich?</p>
<p>Der Oziexplorer kennt vier Ansagen pro Richtung und dann noch gerade aus. Ich kann einstellen, ab was f&#252;r einer Distanz und wie oft vor einem Abbiegen das Programm die Richtung ansagt. Dieses System hat sich als sehr zuverl&#228;ssig erwiesen. Auf 100 Kilometer muss ich im Schnitt vier Mal dann doch mal einen Blick auf den Bildschirm werfen. Das sind aber Situation, von denen ich zum Teil sagen muss, da h&#228;tte ich stoppen und schauen m&#252;ssen, wenn ich auch mit Blick auf einen angeschalteten Bildschirm gefahren w&#228;re, weil die Situation so komplex ist, dass ein kurzer Blick beim Fahren zum Verstehen der Situation nicht gereicht h&#228;tte.</p>
<p>Garmin kennt drei Ansagen pro Richtung. Letztendlich bekomme ich zwei Ansagen. Im Fahrradmodus nach einem Richtungswechsel und kurz vor dem entscheidenden Punkt. Aber bei Garmin sind die Ansagen nicht einheitlich. Links kann mal 90 Grad nach links bedeuten, aber mal auch 10 Grad nach links. Wobei 10 Grad auch mal mit „Links halten&#8221; beschrieben wird. Weiter kommen Ansagen, wie „Abbiegen in den Weg&#8221;. Die Situation wird dadurch h&#228;ufig missverst&#228;ndlich beschrieben. Ich habe jetzt noch keine Tour erlebt, wo ich nicht mindestens viermal den Weg verloren habe, aber noch schlimmer, ich f&#252;hle mich durch diese Erfahrungen deutlich h&#228;ufiger gezwungen kontrollieren zu m&#252;ssen, ob ich das System, richtig verstanden habe. 15 Stops auf 100 Kilometer d&#252;rfte die Sache ziemlich gut beschreiben.</p>
<p>Wobei gilt, je unbesiedelter das Gebiet ist, um so problematischer ist das Ganze. Auf st&#228;dtischem Terrain kl&#228;rt meist die Angabe des Stra&#223;ennamen. Aber auf Forst- und Feldwegen kommen teilweise ziemlich kuriose Sachen zustande. Ich habe bisher noch kein System erkennen k&#246;nnen, nach was f&#252;r Kriterien sich die Ansagen gestalten. F&#252;r mich sehr &#228;hnliche Situationen, werden sehr unterschiedlich angesagt</p>
<p>Letztendlich ist es so, dass ich bisher jede Tour mit dem Garminsystem vorzeitig abgebrochen habe, weil ich mich zu oft verfahren habe.</p>
<p>Wie gestaltet sich die Situation, wenn man von seiner geplanten Route abkommt. OziexplorerCE hat keine Warnfunktion. Garmin quakt irgendetwas von Neuberechnung. Aber Oziexplorer meldet sich letztendlich, weil er sich nicht meldet. Bzw. ich habe bisher noch nicht begriffen warum, bekomme ich Entfernungsangaben zu einem Routenpunkt gemeldet. Die gemeldeten Zahlen verraten auch, dass man vom Weg abgekommen ist.</p>
<p>Mir pers&#246;nlich ist der Oziexplorer aber in dieser Situation lieber. Ich schaue auf die Karte und kann mir am Ger&#228;t eine Route zur eigentlichen Route zur&#252;ckklicken. Bei Garmin ist die eigentliche Route durch die neuberechnete Route verschwunden. Was im Prinzip nicht schlimm ist, wenn man dadurch nicht unliebsame &#220;berraschungen bei der neuen Wegf&#252;hrung erleben w&#252;rde.</p>
<p>Die Wegqualit&#228;t kann ich beim Oziexplorer, dank topographischer Karte und Opencyclemap besser bestimmen. Bei Garmin auf dem M10 finde ist das durch die Augen nicht m&#246;glich. Die Informationen, wenn man die Wege anklickt, sind auch nicht sehr erhellend. Beim OziexplorerCE habe ich auf einer Rad reise 50 Kilometer in 10  Minuten zusammengeklickt, weil ich normale Karten nutzen kann. Weiter ist es eine Katastrophe eine Route mit dem mit dem Interface des Garminsystem auf dem Smartphone zu planen.</p>
<p>Wie sieht es mit der Planung auf dem h&#228;uslichen Rechner aus. Ich hole mir meine Grundidee der Routen bei Radroutenplaner Hessen und baue diese Routen dann entweder in Mansource oder in der Desktopversion von Oziexplorer nach.</p>
<p>Bei Oziexplorer brauche ich statt 10 Minuten, zwanzig bis drei&#223;ig Minuten. Was ich aber genauer betrachtet nicht so schlimm finde. Bei Oziexplorer kann ich direkt im Programm auf die Satellitenbilder von Google und die Opencyclemap zugreifen. Dann habe ich noch Zugriff auf eine topographische Karte. Das hat zur Folge, dass ich Situationen, die bez&#252;glich der Ansage missverst&#228;ndlich sein k&#246;nnen, so markieren kann, dass ich sie nicht missverstehe. Oder ich bin so vorgewarnt, so dass ich wei&#223;, wie ich fahren muss. Zus&#228;tzlich ist die Route durch die intensivere Besch&#228;ftigung pr&#228;senter. Dies d&#252;rfte aber auch ein Grund sein, dass ich mich mit dem Oziexplorer weniger verfahre.</p>
<p>Weiter ist durch die Nutzung der Opencyclemap graphisch leichter erfassbar, wo ich fahren kann. In Mapsource, ich durfte auch die Garmintopokarten ausprobieren, f&#228;llt das schwerer. Weil einerseits viele regionale Radrouten nicht eingetragen sind. Es sind nur die gro&#223;en meist &#252;berregionalen Fahrradrouten zu erkennen.</p>
<p>Wie ist es mit Openstreetmap f&#252;r Garmin. Problematisch. Einerseits kennt OSM mehr Wege und Durchg&#228;nge als Garmin. Aber dann produziert OSM wieder ganz eigenartige Fehler bei Routing. Aus 80 Kilometer Route im CityNavigator wurden in der Neuberechnung bei OSM auch mal 110 Kilometer. Dabei waren aber g&#228;ngigen Abk&#252;rzungen, die ich den Karten von Garmin nicht entlocken konnte.</p>
<p>Das n&#228;chste Problem nicht jede garminf&#228;hige OSM-Version vertr&#228;gt sich wirklich mit dem M10. Dummerweise vertr&#228;gt sich genau nur eine mit dem M10. Aber die hat ein Routing, das nicht brauchbar ist.</p>
<p>Ein Bekannter hat die routingf&#228;hige Topo von Garmin. Ich durfte mich damit herum spielen und plante eine Tour von 80 Kilometern. Meine Erwartung war, dass die Ansagen weniger missverst&#228;ndlich werden, weil mehr Wege auf der Topo vorhanden sind. Meine bisherige Einsch&#228;tzung war, dass manche Situationen beim Citynavigator nicht klar genug angesagt bzw. nicht angesagt werden, weil der Weg im Kartenwerk fehlt, der in der Wirklichkeit pl&#246;tzlich Erkl&#228;rungsbedarf erzeugt. Diese Erwartung wurde nicht erf&#252;llt. Das Hauptproblem war wieder, die Ansagen sind nicht systematisch. Und daher nicht eindeutig interpretierbar. Weiter kommt dazu, die Ansagen von Garmin befolgen das Prinzip „Follow the Road&#8221;. Wenn ein Hauptweg abbiegt, dann wird dieses Abbiegen nicht angesagt. Blo&#223; bei Forstwirtschaftwegen l&#228;sst sich leider des &#214;fteren sehr schwer kl&#228;ren, was ist der Hauptweg.</p>
<p>Der n&#228;chste Punkt, es kommen Ansagen wie &#8220;In 500 Meter rechts&#8221;. Auch wenn ich auf den Tacho schaue und mitrechne, dann ist in 500 Meter nicht klar, was f&#252;r einer der beiden nahe zusammenliegenden Wege gerade gemeint ist.</p>
<p>Aber noch etwas anderes ist mir aufgefallen, was das Fahren nach Ansage bei den Garmin Topo schwerer macht als bei Nutzung des CityNavigators. Es scheint so zu sein, dass der CityNavigator auf dem M10 deutlich schneller und sensibler auf das Abkommen von der Route reagiert als mit einer Garmin Topo.</p>
<p>Wie ist das Experiment ausgegangen? Die ersten 20 Kilometer wurden zu 30 Kilometer, dann habe ich die Garminsoftware entnervt abgeschaltet und den Kauf der Topo verworfen. Gl&#252;cklicherweise fasste ich den Entschluss, an einer Stelle, die eine meiner Routen kreuzt, die ich f&#252;r den OziexplorerCE auf dem Smartphone dabei hatte. Und pl&#246;tzlich gab es kein Verfahren mehr.</p>
<p>Das Fazit meiner Experimente, ich bleibe beim OziexplorerCE.</p>
<p>Wer sich mit dem Gedanken tr&#228;gt nur nach Ansage zu fahren, sollte darauf achten, dass er ein Ansagesystem bekommt, was die Abbiegerichtung einheitlich ansagt.</p>
<p>Der OziexplorerCE sagt bei einer notwendigen Abweichung zur Fahrtrichtung bei einem Routenpunkt</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> bis 15 Grad leicht links bzw. rechts</li>
<li> bei 15 - 30 Grad halblinks bzw. halbrechts</li>
<li> bei 30 - 30 Grad links bzw. rechts</li>
<li> bei 15 - 30 Grad scharflinks bzw. scharfrechts</li>
</ul>
<p>an.</p>
<p>Andere Informationen werden nicht bei den Ansagen ber&#252;cksichtigt. Dadurch wird das System klar und verl&#228;sslich verst&#228;ndlich.</p>
<p>Der andere Punkt, es sollte einstellbar sein, ab was f&#252;r einer Distanz wie h&#228;ufig vor einem Routenpunkt die Ansage erfolgt.</p>
<p>Auf Hauptverkehrsadern einer Gro&#223;stadt sagt der Citynavigator eindeutig zu sp&#228;t f&#252;r das Einordnen zum Linksabbiegen an. Das tut mein Oziexplorer in den von mir gew&#228;hlten Einstellungen zwar auch, aber ich kann das schnell &#228;ndern.</p>
<p>Was auch zu einem Problem werden kann, wie schalte ich den Bildschirm ab. Die sch&#246;nste L&#246;sung, es geht mit einer Hardwaretaste. Ist die nicht vorhanden, dann hat der Oziexplorer einen Schalter dazu. Bei Garmin musste ich einige Zusatzprogramme durchprobieren, bis eine passable L&#246;sung gefunden war.</p>
<p>Eine Frage, die sich mancher auf Grund der Thematik dieses Blogs vielleicht stellt, ist das System auf Radreisen nutzbar? Ich bin bisher immer geschilderter Routen gefahren, deswegen habe ich es letztendlich die Ansagen nicht genutzt, sondern nur zur Absicherung, wenn die Lage unklar war. Oder innerhalb von St&#228;dten hatte ich mir den Weg ziemlich schnell zusammengeklickt und bin dann nach Ansage gefahren.</p>
<p>Ich werde dieses Jahr GPS auf nicht beschilderten Wegen in Lappland nutzen. Aber da gibt es so wenig Kreuzungen und Stra&#223;en, dass 10 Routenpunkte am Tag schon viel sein k&#246;nnten. Eigentlich ist das GPS dort Firlefanz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Wetter auf dem Cykelspåret</title>
		<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/2010/08/05/das-wetter-auf-dem-cykelsparet/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Der Cykelspåret f&#252;hrt ja bis kurz vor den Polarkreis. Da stellt sich nat&#252;rlich die Frage, wie kalt ist es da oben? Die Durchschnittswerte f&#252;r die einzelnen Monate kann man bei einer Seite des SMHI abfragen.
Im Nebenbei, die Eingangsseite des SHMI liefert einen Wetterbericht f&#252;r Schweden. F&#252;r Nutzer von mobilen Endger&#228;ten, die Seite war nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Der Cykelspåret f&#252;hrt ja bis kurz vor den Polarkreis. Da stellt sich nat&#252;rlich die Frage, wie kalt ist es da oben? Die Durchschnittswerte f&#252;r die einzelnen Monate kann man bei einer <a href="http://www.smhi.se/klimatdata/meteorologi/temperatur">Seite</a> des SMHI abfragen.</p>
<p>Im Nebenbei, die <a href="http://www.smhi.se/">Eingangsseite</a> des SHMI liefert einen Wetterbericht f&#252;r Schweden. F&#252;r Nutzer von mobilen Endger&#228;ten, die Seite war nur mit dem Mini-Opera-Browser zu erreichen. Was aber besser ist, als gar nicht, wie bei den meist mit Flash gemachten Wetterseiten.</p>
<p>Zur&#252;ck zu den Durchschnittswerten. Der Unterschied f&#252;r Deutschland im Juli und f&#252;r den Norden Schwedens betr&#228;gt 2-3 Grad.  Meiner Vorstellungskraft hat das wenig geholfen, also versuche ich die sinnliche Erfahrung zu beschreiben. Ich fahre meistens im Juli und werde versuchen die Unterschiede zu meinem deutschen Erfahrungen f&#252;r diesen Monat zu beschreiben.</p>
<p>Ich bin, so die schwedischen Schlagzeile w&#228;hrend einer dreizehnt&#228;gigen Hitzewelle unterwegs gewesen.</p>
<p>Tags&#252;ber war es entsprechend hei&#223; und ich bin genauso hochsommerlich gekleidet gefahren, wie bei deutschen Hitzewellen. Doch auch bei der Hitzewelle ist mir schon aufgefallen, was beim Abklingen der Hitzewelle manifest wurde. Nur die Sonnenstrahlung heizt einem ein. Verschwindet die Sonne hinter den Wolken, merkt man das wesentlich deutlicher. Zieht es zu, wird es k&#252;hl. Das Wetter schwankt damit an einem Tag zwischen sommerlicher Hitze und fr&#252;hherbstlicher K&#252;hle. Und das auch mehr als einmal am Tag.</p>
<p>Der Wind hatte eine sehr k&#252;hlende Wirkung, obwohl er nicht heftig blies. Deswegen war ich sehr froh, um meine Windstopperweste. Windstopper w&#252;rde ich deswegen sehr empfehlen.</p>
<p>F&#252;r die Leute, die mit dem Zelt unterwegs sind, wie war es abends und nachts? In Deutschland laufe ich sehr h&#228;ufig mit den Klamotten des  Tages rum, bis ich in den Schlafsack krieche. Also sommerlich kurz. Anders in Schweden. Ich habe mir sehr oft so ab acht Uhr etwas Lang&#228;rmliges dr&#252;bergezogen, wenn nicht sogar eine lange Hose.</p>
<p>Ebenso im Zelt, im Sommer schlafe ich in Deutschland meist in kurzen Sachen im Zelt und decke mich nur mit dem Schlafsack zu. Im Norden Schwedens hatte ich lange Sache an und habe den Schlafsack zugemacht und bin dann in ihn gekrochen.</p>
<p>Teilweise hatte ich den Eindruck, die Temperatur der Nacht ist nicht so abh&#228;ngig von der Tagestemperatur wie in Deutschland, sondern ist verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig konstant. Auch bei einem hei&#223;en Tag war die Nacht &#228;hnlich k&#252;hl, wie bei einem kalten Tag.</p>
<p>Letztendlich w&#252;rde ich meine Erfahrung so zusammen fassen. Bei den Tiefsttemperaturen sollte man eher an den Fr&#252;hherbst denken, bei den H&#246;chsttemperaturen an den Sommer. Ich war froh, dass ich die lange Radhose f&#252;r den Herbst und die Windstopperweste dabei hatte.</p>
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		<title>Radwege in Schweden</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 09:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die Radwege in Schweden sind im Normalfall Zweirichtungsradwege, die man sich mit den Fu&#223;g&#228;ngern teilt. Da nicht all zu viel Leute rumlaufen und fahren, hat man immer ausreichend Platz. Diese Weg sind gut zu befahren.
Jetzt kommen die Abers zu diesen Wegen.
Wenn eine Stra&#223;e an einer Kreuzung &#252;berquert wird, f&#252;hrt der Radweg nicht gerade aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Radwege in Schweden sind im Normalfall Zweirichtungsradwege, die man sich mit den Fu&#223;g&#228;ngern teilt. Da nicht all zu viel Leute rumlaufen und fahren, hat man immer ausreichend Platz. Diese Weg sind gut zu befahren.</p>
<p>Jetzt kommen die Abers zu diesen Wegen.</p>
<p>Wenn eine Stra&#223;e an einer Kreuzung &#252;berquert wird, f&#252;hrt der Radweg nicht gerade aus &#252;ber die Stra&#223;e, sondern man biegt quasi erst einmal ab um dann die Stra&#223;e zu queren. Auch wenn man Vorfahrt hat, die Gefahr von einem abbiegenden Auto kassiert zu werden, besteht.  Wobei die Schweden beim Abbiegen sehr vorsichtig sind. Real war es nie eine Gefahr, vom Gef&#252;hl schon.</p>
<p>Die F&#252;hrung der Radwege ist konfus und chaotisch. Gegen Norden hin wird es schlimmer. Eine alleinige Radwegpassage von 200 Metern links von der Stra&#223;e ist keine Seltenheit.</p>
<p>Dann gibt es noch etwas, was schwer zu erkl&#228;ren ist. Der vermeintlich stra&#223;enbegleitende Radweg.</p>
<p>Wenn man von au&#223;erorts  in ein Dorf kommt, kann es passieren, dass der Radweg von der eigentlichen Stra&#223;e parallel aber versetzt durch den Ort gef&#252;hrt wird. Es kann sein, muss aber nicht sein. Der Radweg kann auch ganz woanders hinf&#252;hren.</p>
<p>Innerorts gibt es auch solche Wege. Sie begleiten die gro&#223;e Durchfahrtsstra&#223;e, um dann entweder mit einem Schlenker diese zu verlassen und zur&#252;ckzukommen oder halt auch nicht.</p>
<p>Leider erkennt man das nicht. Also sobald ein Radweg die Stra&#223;e nur minimal verl&#228;sst, auf die Stra&#223;e fahren. Im S&#252;den war dieses Problem deutlich geringer als im Norden.</p>
<p>Dann gibt es noch eine perverse Sache. Der Zweirichtungsradstreifen. Meist so angelegt, dass die Spur zur Stra&#223;e hin, die ist, auf der man zu den Autos entgegengesetzt f&#228;hrt.</p>
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		<title>Routenplanung in Schweden</title>
		<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/2010/08/04/routenplanung-in-schweden/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 09:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Ich habe, so fern n&#246;tig mit google-maps geplant. Einmal bin ich damit auf die Schnauze gefallen, weil die Stra&#223;e einfach nicht mehr da war.
Ich habe dann diese Route noch einmal bei google abgefragt  und bekam das gleiche Ergebnis. Dann habe ich http://kartor.eniro.se/ befragt, dort war diese &#196;nderung schon bekannt.
Muss ich auf die Europastra&#223;e oder gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich habe, so fern n&#246;tig mit google-maps geplant. Einmal bin ich damit auf die Schnauze gefallen, weil die Stra&#223;e einfach nicht mehr da war.</p>
<p>Ich habe dann diese Route noch einmal bei google abgefragt  und bekam das gleiche Ergebnis. Dann habe ich <a href="http://kartor.eniro.se/">http://kartor.eniro.se/ </a>befragt, dort war diese &#196;nderung schon bekannt.</p>
<h2>Muss ich auf die Europastra&#223;e oder gibt es daneben noch einen anderen Weg?</h2>
<p>Diese Frage stellt sich &#246;fters. Hierbei sollte man Eniro und Google fragen. Die Karten fallen da immer etwas unterschiedlich aus. In einem Punkt ist Eniro klar im Vorteil. Radwege, die nicht direkt an der Stra&#223;e verlaufen sondern leicht versetzt, sind dort ab Zoomstufe 13 erkennbar.</p>
<ul>
<li>Die <a href="http://kartor.eniro.se/m/IpPUU">Enirokarte. </a>Die grauen Wege sind Fahrradwege.</li>
<li><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=t%C3%B6re&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=15.128604,53.569336&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=T%C3%B6re,+Norrbotten,+Schweden&amp;ll=65.909993,22.657199&amp;spn=0.0048,0.026157&amp;z=16">Google Maps</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Badplats, Kirchen und Bygdegård - Pl&#228;tze f&#252;r die Rast</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 16:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Transport]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Obwohl oder gerade weil Schweden ein Land der Natur ist, f&#228;llt es deutlich schwerer einen Rastplatz im Freien zu finden als z.B. in Deutschland. Der Wald ist zu dicht, das Gras zu dicht und zu hoch, um sich dort wirklich nieder zu lassen und auch zu wollen.
Die Badepl&#228;tze auf Schwedisch &#8220;badplats&#8221; sind sch&#246;ne Anlaufstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Obwohl oder gerade weil Schweden ein Land der Natur ist, f&#228;llt es deutlich schwerer einen Rastplatz im Freien zu finden als z.B. in Deutschland. Der Wald ist zu dicht, das Gras zu dicht und zu hoch, um sich dort wirklich nieder zu lassen und auch zu wollen.</p>
<p>Die Badepl&#228;tze auf Schwedisch &#8220;badplats&#8221; sind sch&#246;ne Anlaufstellen f&#252;r Pausen. Eine Umkleidekabine findet sich immer. Sehr h&#228;ufig stehen auch ein paar Sitzgelegenheiten da. Unter http://www.koordinater.se gibt es eine Waypointdatei.</p>
<p>Bei Kirchen sind immer wieder B&#228;nke zu finden und es ist sehr h&#228;ufig sehr ruhig da.</p>
<p>Was ich selten gemacht habe und deswegen ist dieser Hinweis mit Vorsicht zu genie&#223;en.  Bygdegård ist eine Art Versammlungsort bzw. Platz eines Dorfes. Dort stehen meist Tische und B&#228;nke. Alles ist frei zug&#228;nglich, aber es k&#246;nnte trotzdem sein, dass man letztendlich ein Privatgrundst&#252;ck betritt. Es hat sich nie jemand an mir gest&#246;rt, aber es ist auch keiner vorbeigekommen.</p>
<p>Ab und zu ist das Ganze mit einem Café kombiniert. Bei mir waren die immer zu. Ob man dann etwas kaufen muss oder nicht, ist mir unbekannt.</p>
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		</item>
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		<title>Campingpl&#228;tze in Schweden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Transport]]></category>

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		<description><![CDATA[
Campingcard
Zu allererst, aber das liest man immer wieder, braucht man eine Campingkarte. Die kann man unter http://www.camping.se kostenlos bestellen. Man bekommt die Karten auch auf den Campingpl&#228;tzen. Aber diese sind ein Behelf und letztendlich nur ein Papierfetzen. Die Karte ist praktischer bei einer Radreise. Dazu kommt eine Wertmarke mit der G&#252;ltigkeit f&#252;r das Jahr. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<h2>Campingcard</h2>
<p>Zu allererst, aber das liest man immer wieder, braucht man eine Campingkarte. Die kann man unter http://www.camping.se kostenlos bestellen. Man bekommt die Karten auch auf den Campingpl&#228;tzen. Aber diese sind ein Behelf und letztendlich nur ein Papierfetzen. Die Karte ist praktischer bei einer Radreise. Dazu kommt eine Wertmarke mit der G&#252;ltigkeit f&#252;r das Jahr. Die Wertmarke bekommt man dann auf dem Campingplatz.</p>
<h2>K&#252;che</h2>
<p>Auf jedem Campingplatz, auf dem ich war, gab es mehr oder weniger gut ausgestattete K&#252;chen. Die weniger gut ausgestatteten war aber eigentlich auch gut. Was man sonst so liest und h&#246;rt, geh&#246;rt das zum Standard in Schweden. Man kann da kostenlos Kochen. T&#246;pfe sollte man aber selber dabei haben.</p>
<p>Erstaunlicher Weise h&#228;tte ich bei Bedarf immer ohne Wartezeit kochen k&#246;nnen. Vielleicht war ich f&#252;r das Kochen untypische Zeiten in diesen K&#252;chen.</p>
<h2>Duschen</h2>
<p>Auch wenn ich sehr oft den Eindruck hatte, hier wird demn&#228;chst bald renoviert, war meist alles gut in Schuss und sehr sauber. Als Einzelreisender und Brillentr&#228;ger sind mir aber zwei Dinge aufgefallen.</p>
<p>Es gibt meistens sehr wenig Ablagefl&#228;che. Die Brille mal irgendwo gut sichtbar hin zu legen, ohne dass man Sorge haben muss, dass man sie dann nach dem Duschen zerdeppert, weil man sie &#252;bersehen hat, oder hin zu legen, ohne dass die Brille herunterf&#228;llt, ist deutlich  schwieriger als in anderen L&#228;ndern. Mein Brillencase war f&#252;r die Dusche sehr praktisch.</p>
<p>Als Einzelreisender trage ich nat&#252;rlich meine Wertsachen immer mit mir. Die schwedischen Duschen funktionieren sehr h&#228;ufig wie Sportduschen. Die Sachen liegen dann in einem Vorraum oder auf einer Bank vor der Dusche. Also an Stellen, die man nicht kontrollieren kann. Ein wasserdichter Beutel oder irgendeine andere Konstruktion, damit man die Sachen nicht auf den Boden, der dann aber unter Wasser steht, legen muss, ist sinnvoll. Meine Bauchtasche war in diesem Punkt ganz praktisch.</p>
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		<item>
		<title>Post aufgeben in Schweden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	In sehr vielen ICA-M&#228;rkten konnte man Post loswerden. Entweder ist im Markt ein kleiner Schalter oder die Kasse nimmt die Sendungen an.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In sehr vielen ICA-M&#228;rkten konnte man Post loswerden. Entweder ist im Markt ein kleiner Schalter oder die Kasse nimmt die Sendungen an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bahn&#252;berg&#228;nge in Schweden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die Bahn&#252;berg&#228;nge in Schweden haben mich zu erst irritiert, den dort blinkt eigentlich immer etwas. Das bedeutet in Deutschland aber, dass man nicht passieren darf.

Wenn das untere Licht blinkt und das tut es immer bzw. gar kein Licht blinkt, bedeutet das, der Weg ist frei.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Bahn&#252;berg&#228;nge in Schweden haben mich zu erst irritiert, den dort blinkt eigentlich immer etwas. Das bedeutet in Deutschland aber, dass man nicht passieren darf.</p>
<p><img src="http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/wp-content/myfotos/cyk-17/CRW_9082.jpg" title="Bahn&#252;bergang" alt="Bahn&#252;bergang" height="485" width="720" /></p>
<p>Wenn das untere Licht blinkt und das tut es immer bzw. gar kein Licht blinkt, bedeutet das, der Weg ist frei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europastra&#223;en in Schweden als Radfahrer befahren</title>
		<link>http://www.radreisen.stephan-zitzmann.de/2010/08/03/europastrassen-in-schweden-als-radfahrer-befahren/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 06:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Zitzmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

		<category><![CDATA[Transport]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Rechtlich gesehen ist es ziemlich h&#228;ufig m&#246;glich auf einer E-Stra&#223;e in Schweden mit dem Fahrrad zu fahren. Ob es sinnvoll m&#246;glich ist, ist eine andere Frage?
Als erstes sollte man wissen, dass die E-Stra&#223;en neu gestaltet werden. In der Mitte wird eine Leitplanke eingezogen und die Seitenstreifen, die sonst in Schweden sehr breit sind, fehlen.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Rechtlich gesehen ist es ziemlich h&#228;ufig m&#246;glich auf einer E-Stra&#223;e in Schweden mit dem Fahrrad zu fahren. Ob es sinnvoll m&#246;glich ist, ist eine andere Frage?</p>
<p>Als erstes sollte man wissen, dass die E-Stra&#223;en neu gestaltet werden. In der Mitte wird eine Leitplanke eingezogen und die Seitenstreifen, die sonst in Schweden sehr breit sind, fehlen.  Pro Fahrtrichtung gibt es dann nur eine Spur. Die Autos k&#246;nnen sich also nicht &#252;berholen.</p>
<p>Als Radfahrer muss man dann am &#228;u&#223;ersten rechten Rand fahren. Den Abstand nach Rechts, den man in Deutschland auf eine Bundesstra&#223;e hat, der fehlt. Ein Ausweichen nach Rechts, wenn es brenzlig werden sollte, ist wegen der Leitplanke rechts eigentlich auch nicht m&#246;glich.</p>
<p>Die Fahrbahnen sind eher sehr eng ausgelegt. Dies hat zur Folge, dass der Abstand, wann man als Radler &#252;berholt wird, eher sehr knapp ist. Der Verkehr bremst trotzdem nicht ab. Die Sattelschlepper donnern deswegen mit vollem Tempo an einem vorbei.</p>
<p>Ich habe diese Erfahrung mehrmals gemacht. Der &#220;berholabstand schwankte zwischen, ich will hier schleunigst runter bis kann man f&#252;r ein paar Kilometer machen.</p>
<p>Pers&#246;nlich w&#252;rde ich einen R&#252;ckspiegel empfehlen, damit man besser sieht, ob es gleich sehr brenzlig wird.</p>
<p>Diese Neugestaltung hat aber auch noch eine andere unerfreuliche Folge. Wenn es auf der Karte so aussieht, als h&#228;tte man eine Kreuzung und k&#246;nnte die E-Stra&#223;e queren, geht das nicht, weil die Leitplanke in der Mitte durchgezogen ist.</p>
<p>Um festzustellen, wie eine Stra&#223;e ausgelegt ist, ist Google Street View, je nach seiner Aktualit&#228;t ein sehr brauchbares Instrument. Satellitenbilder sind in Schweden f&#252;r so etwas unbrauchbar.</p>
<p>Es gibt auch noch sehr viele Europastra&#223;en im alten Layout. Dort sind die Seitenstreifen sehr breit und sehr erfreulich f&#252;r den Radfahrer. Es gibt aber ein &#8220;Aber&#8221;.</p>
<p>Das &#220;berholen. Ich habe das ein paar Mal gesehen und bei meinen Recherchen  festgestellt, dass dies sogar Vorschrift in Schweden sein soll. Wird ein Fahrzeug &#252;berholt, weicht es in den Seitenstreifen aus. So lang das &#252;berholte Fahrzeug ein Auto ist, kein Problem. Der Fahrer sieht einen. Aber wenn es einer dieser Sattelschlepper ist, k&#246;nnte es sehr haarig werden.</p>
<p>Deswegen w&#252;rde ich empfehlen, der Verf&#252;hrung nebeneinander auf dem Seitenstreifen zu fahren -was r&#228;umlich problemlos ginge - zu widerstehen.</p>
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